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2014 entstand das freirhythmische Gedicht "Baumweisheit" mit welchem ich mich am Gedichtwettbewerb Lyrischer Lorbeer 2014 bewarb.


Baumweisheit


Von 2009 bis 2013 habe ich fünf Naturgedichte verfasst, welche an dieser Stelle dauerhaft veröffentlicht werden sollen:


Goldener Abschied


Ehrfürchtige Himmelsnähe


Glückseliges Erwachen


Stille Erwartung


Lebensfroher Sommertraum



Im August 2007 wurde ein Traum Wirklichkeit - die Veröffentlichung meines ersten Romans mit dem Titel "Gefangen im Rad des Schicksals - Das Geheimnis Apollonias" - ein abenteuerliches Epos, das sowohl die Sparte eines Science-Fiction-Romans als auch die des Fantasyromans abdeckt. Diese Seite soll Ihnen die Entstehungsgeschichte erläutern, einen inhaltlichen Einblick ermöglichen, die Interpretationstiefe verdeutlichen und die Botschaften des Buches präsentieren. Seien Sie gespannt auf interessante Einblicke in die Literatur der Gegenwart.



Wann sich genau die bruchstückhaften und fantasiereichen Szenen meines fiktiven Gedankengutes zu einer einem Roman würdigen, zusammenhängenden Handlungslinie versinnlichten, ist schwer zu datieren. Aber die Grundidee, dass zwei kindlich anmutende Menschen am Beginn einer unglaublich heldenhaften Reise in eine andere Dimension der Existenz stehen, keimt schon seit über sechs Jahren in den Tiefen meines Gedächtnisses und realisiert sich seitdem, Szene für Szene, in einem gewaltigen virtuellen Film. Eine sich wandelnde Kulisse, die von unzähligen Episoden tagträumerischer Impressionen und fantasieanregender Augenblicke des Lesens, Redens und Handelns gespeist, zu einem talentfördernden Schauspiel emporwächst. Doch mit Wachsen der Themenarchitektur in die Höhe und des Ideenspielplatzes in die Breite klopfte auch der Zweifel an die Pforte meiner Denkmaschinerie möglicherweise irgendwann ein lang behütetes, kreatives Geheimnis der einholenden Vergesslichkeit preiszugeben.

Einen Ausweg versprach die Kür eines Blattes Papier zu einem wertgeschätzten Stichpunktzettel, dessen dicht gepackte Länge mir ins Bewusstsein rief, die unendliche Geschichte in Teilen zu vererben. Die schwarz auf weiß gedruckten, eng gefügten und wagehalsigen Satzkonstruktionen flüsterten mir beizeiten ihr literarisches Potential zu, sodass der Wunsch, einen Roman zu formulieren, in einer Absichtserklärung an meine Adresse gipfelte. Doch leider versprach der Zeitpunkt mit Beginn der gymnasialen Oberstufe wenig musenhafte Stunden meinen Schreibtisch zu einem Umschlaghafen grammatikalischer Fracht auszubauen. Anderthalb Jahre verloren sich in der Realität irdischer Weite, bis sich nach Abitur und Schulabschied im Juli 2006, in neu gewonnener geistiger Kapazität, ein schriftstellerischer Sturm entfachte, dem nochmals eine gründliche Recherche für historische, naturwissenschaftliche und mythische Elemente als Realitätspartikel in fiktiver Illusion vorausgingen. Nach der Entscheidung für die Ich-Erzählperspektive und einer geborgenen Niederlassung an meinem inspirativen Ort konnte das Experiment mit ungewissem Ausgang beginnen. Obwohl der Umfang der von mir beabsichtigten Niederschrift dank vornotierter Rahmenhandlung überschaubar war, gestaltete sich die endgültige Länge aufgrund einer emotional und metaphorisch angehauchten Binnenhandlung mit direkten Redeanteilen der agierenden Figuren und inneren Monologen des Erzählers als ungenau kalkulierbar. Doch mein zielgerichteter Wille und das unausschöpfliche Arsenal an Vokabularien deutscher Sprache begleiteten mich bis zum Punkt meines letzten Satzes im November 2006. Nach über drei Monaten Schreibzeit war der vorläufige Handlungsbogen geschlossen und mein kritisch nachlesender Blick über dem Manuskript gegenwärtig. Nach wenigen Tagen familiärer Beratung stand fest, den Weg bis zur Veröffentlichung weiter zu verfolgen.

Meine Bemühungen konzentrierten sich darauf in der reich gesäten deutschsprachigen Verlagslandschaft einen für Jungautoren aufgeschlossenen Verlag ausfindig zu machen, dessen Literaturspektrum auch die epischen Genre meines Werkes abdeckt. Nach Überprüfung des Leistungskatalogs verschiedener Verleger habe ich mich für den in Gelnhausen bei Frankfurt/Main ansässigen Wagner Verlag entschieden, dessen Mitarbeiter nach Prüfen des eingereichten Gesamttextes der weiteren Buchbearbeitung aufgeschlossen gegenüber standen. Nach Vertragsabschluss begann die kooperative Zusammenarbeit bezüglich der Umschlaggestaltung mit Titelbild, der Texte auf dem Buchrücken, des Textlayouts mit Schriftgröße und Absätzen im Buchinneren und der Koordinierung der geplanten Präsentation im Internet bzw. auf Buchmessen, wozu Informationen über den Autor und den Inhalt einzureichen sind. Als ich Ende Juli 2008 nach Einsicht des Musterbuchs die Zustimmung für den Druck der ersten Auflage erteilte, begannen drei Wochen später der Verkauf und die ersten Buchlesungen. Ein erfahrungsreicher Weg von einer schlichten Uridee bis zur professionellen Veröffentlichung war gemeistert.

Titelbild "Gefangen im Rad des Schicksals - Das Geheimnis Apollonias"; Illustration: Frank Winkelmann



Dem Leser stellt sich im ersten Absatz des Buches die erzählende und zugleich ins Geschehen integrierte Hauptperson Dominique Lacombe vor - ein elfjähriger, französischer Schuljunge aus einem finanziell bescheiden gestellten, aber dennoch fürsorglichen und geborgenen Elternhaus, dem noch die beiden jüngeren Geschwister Nathalie und Isabelle angehören. Als intelligent und tugendhaft erzogenes und im Pariser Villenviertel aufgewachsenes Einzelkind wird die zehnjährige Emilie von Hohenfels vorgestellt - die beste Schulfreundin und Klassenkameradin von Dominique. Während Dominiques Familie der Bekanntschaft mit den Hohenfelsern begeistert entgegensieht, erweist sich die anfängliche Skepsis von Ferdinand und Veronika von Hohenfels als unbegründet, da auch die oftmals von der Öffentlichkeit abgeschirmte Emilie bei Familie Lacombe aufblüht. So verwundert es nicht, dass Emilie ihre ganze Überzeugungskraft einzusetzen weiß, damit ihre Eltern Dominique auf den dreiwöchigen Urlaubstrip auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik, der Anlass für ihren 11.Geburtstag ist, mitnehmen werden - der Beginn einer schicksalhaften Reise, die am 26. Oktober 2006 im herbstlich eingestimmten Stadtverkehr inmitten von Paris ihren Anfang findet.

Die entscheidende Wende im Geschehen fädelt sich bei einem Landausflug zur versunkenen Ruinenstadt Tikal der Mayakultur im Norden des guatemalischen Regenwaldes ein, wo sich die von Neugier geplagten und nach Antworten bezüglich des mysteriösen Untergang der alten Hochkultur suchenden Jungabenteurer Emilie und Dominique von der Reisegruppe im Tempelbezirk entfernen und im angrenzenden üppigen Unterholz des immergrünen Blätterdaches auf einen verwitterten und verwunschenen Höhleneingang stoßen.

Doch hier passiert das durch kindliche Unerfahrenheit provozierte Missgeschick: Emilie stürzt in der blinden Dunkelheit des feuchten Höhlenschlundes durch den maroden Untergrund in einen darunterliegenden Hohlraum. Über schmerzende Verletzungen klagend und mit winselnder Stimme um Rettung flehend, springt Dominique - von den erweichenden Hilferufen voreingenommen - hinunter zu Emilie, ohne dabei einen Gedanken darüber zu verlieren, Emilies Eltern über den Unfall zu alarmieren. Ein Sprung, der das Leben beider Hauptpersonen verändern wird, denn einen Ausweg an die Oberfläche gibt es nicht in dem staubtrockenen, finsteren Gang, der direkt unter die riesige Tempelpyramide der Stadt führt. Begleitet von der verzweifelten Einsamkeit und der schmerzenden Ungewissheit führt sie ihr Überlebenswille an einen Ort architektonischer Sensation. In präziser Geometrik geeinte monumentale Götterfresken offenbaren verschlüsselte Botschaften über das Entstehungsinferno fremder Welten im Inneren der Pyramide, deren unübersehbares Zentrum eine Laserlichtquelle markiert - das Tor zum Weltenwechsel, die technische Macht zur Wiederauferstehung in der apollonischen Welt, den Weg, den das Schicksal von Dominique und Emilie nehmen wird.

Apollonia wird die beiden menschlichen Gestirne aus einer modernen Welt mit Zivilisationslosigkeit und sagenumwobener Stille und Fremde empfangen. Eine paradiesische Landschaft, die ihre bedrohte Zukunft erst mit der Begegnung des apollonischen Volkes enthüllt. Ein Wettlauf tugendhafter Stärke - verflochten mit dem ungebrochenen Glauben an eine mögliche Rückkehr - lässt das Selbstvertrauen der Charaktere wachsen und die Bedeutung erkennen, ein messianisches Element im Kampf gegen dunkle Mächte hasserfüllter Begierde todverherrlichender Natur zu verkörpern.

Werden die hoffnungsbeladenen Helden das apollonische Volk befreien können und den Schlüssel zur Rückkehr in ihre Welt finden? Verfolgen Sie ein Kräftemessen, das die geistigen Fähigkeiten, athletischen Stärken und die Beziehung zwischen Dominique und Emilie in den sechs Todeszonen herausfordern wird. Blicken Sie in die geheimnisvolle Geschichte Apollonias und erfahren Sie mehr über den Steinkreis, das Pyramidion, das Sonnenquarz, die Prozession der Sphären am nächtlichen Himmel und den Zusammenhang mit der Mayakultur. Begleiten Sie die abenteuerliche Reise bis zur Arche Noah der Zukunft und der Kammer des Wissens.


Dieser Roman zeichnet sich neben seiner spannungsaufbauenden inhaltlichen Führung, untermalt mit dramatischen Akzenten und einfühlsamen Episoden der Gedankenwelt des Erzählers durch eine moderne Zeit- und Redegestaltung aus. Eine gesunde Mischung zwischen Realitätspartikeln und fiktiven Schöpfergeist entführen den Leser in interpretative Weiten. Viele verwendete Symbolen und Motive, wie die Pyramiden, der uralte Baum, das Glas oder die Welt der Farben begleiten die Handlung und unterstreichen die metaphorische Sprachgestaltung.

Gefühlsberichte und innere Monologe, aus der Perspektive des Ich-Erzählers Dominique vermittelt, schaffen für das Lesepublikum Momente des Innehaltens und Nachdenkens über elementare Fragen der Menschheit und sind Spiegel für eine Parallelisierung auf das eigene Selbst. In diesem Kontext werden bewusst eingebaute Botschaften lebendig, die Sie in folgender PDF-Datei nachlesen und herunterladen können:


Botschaften des Romans
 

Ein uralter Baum als Symbol für Weisheit, Lebenskraft, Treue und Unsterblichkeit



Der Roman "Gefangen im Rad des Schicksals - Das Geheimnis Apollonias" empfiehlt sich als Lektüre ab einem Alter von 16 Jahren. Wenn Sie Interesse haben, dieses Buch zu erwerben, können Sie dieses in über 9500 Buchhandlungen im deutschsprachigen Raum, unter anderem bei Thalia, Hugendubel, Weltbild, Bertelsmann u.v.a., über die Internetbuchshops von Amazon und Spiegel-Online oder auch über meine E-Mail-Adresse bestellen. Hierzu folgende Informationen:

  • Autor: Alexander Jörk, E-Mail: alexander_joerk@web.de
  • Titel: Gefangen im Rad des Schicksals - Das Geheimnis Apollonias
  • Verlag: Wagner Verlag, Gelnhausen, siehe auch unter www.wagner-verlag.de
  • Erscheinungsjahr: 2007
  • ISBN: 978-3-86683-114-8
  • Preis: 14,80 €

Sollten Sie innerhalb der Stadt Gera wohnen, ließe sich auch ein persönliches Signum meinerseits organisieren.

Ich halte zu gegebener Zeit auch Buchlesungen. Schauen Sie bei Interesse einfach unter "Aktuelles" auf meiner Homepage. 


Der Fortsetzerroman "Gefangen im Rad des Schicksals - Das Tor zur Ewigkeit" wird unmittelbar an die Handlung des ersten Bandes "Gefangen im Rad des Schicksals - Das Geheimnis Apollonias" anknüpfen und die Story in ein grandioses Finale führen. Nicht nur die sprachliche Gestaltung wird die des ersten Romans übertreffen, sondern auch die Handlung entführt den Leser in spektakulären Szenen in ein neues Zeit-Raum-Gefüge.

Aufbruch in neue Dimensionen; Illustration: Frank Winkelmann


Nach dem das Konzept für den zweiten Teil bereits im April 2008 fertiggestellt wurde, läuft seit August 2008 die schriftliche Fixierung für das literarische Großprojekt. Dabei war es mir wichtig, das im ersten Teil agierende Figurenensemble, thematische Schwerpunkte und bewusst offene gehaltene Fragen aufzugreifen und damit die Handlung in neue Dimensionen voranzutreiben. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Szenengalerie entlang des Schicksalsrades.

Ein Krieg der Elemente zwischen Feuer und Wasser, Luft und Erde, Stein und Erzen wird im Angesicht des ohnmächtigen Lebens die Figurenkonstellation erschüttern und die Tragik der Handlung zuspitzen. Mit der Änderung der Erzählperspektive erscheint auch das Tor der Ewigkeit als weissagende Offenbarung, welche das Geschehen in die Zukunft irdischer Realität zurückkehren lässt. Lassen Sie sich bezaubern von der Beschreibung von der Stadt der Ewigkeit, dem Ort, wo die diskursive Auseinandersetzung der Fragestellung nach dem Umgang mit künstlich erschaffenen, intelligenten Leben ihren Höhepunkt erreicht. Das große Finale wird Sie mitnehmen auf eine Reise in das Multiversum, welches den Kreislauf der Natur vom Werden und Vergehen zu sprengen versucht und mit der Einführung von existierenden Wesen aus reiner Energie das Rad des Schicksals schließen wird.